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Inflationsrate …

in Deutschland auf höchstem Stand seit Dezember 1993 Das Statistische Bundesamt mit Sitz in Wiesbaden hat am Mittwoch auf seiner offiziellen Webseite neue Angaben zur Inflation in Deutschland veröffentlicht.

Die Verbraucherpreise lagen im Juli demzufolge um 3,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Behörde informiert über einen sprunghaften Anstieg der Inflationsrate, die im Juni noch bei 2,3 Prozent gelegen habe.

„Eine höhere Inflationsrate als im Juli 2021 gab es zuletzt im Dezember 1993 mit 4,3 Prozent.“

Ein gewichtiger Grund für den aktuellen Anstieg ist ein sogenannter Basiseffekt: Um den Konsum in der Corona-Krise anzukurbeln, hatte der Bund die Mehrwertsteuer befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 gesenkt. Seit Januar 2021 gelten wieder die regulären Mehrwertsteuersätze, Waren und Dienstleistungen werden also tendenziell wieder teuer.

Der Anstieg der Energiepreise heizte die Inflation an. Energieprodukte – vor allem Heizöl und Sprit – verteuerten sich laut dem Bericht um 11,6 Prozent. Hier soll neben der Preisentwicklung vor einem Jahr (Basiseffekte) und der zu Jahresbeginn eingeführten CO2-Abgabe auch der aktuelle Anstieg der Energiepreise erhöhend auf die Teuerungsrate gewirkt haben.

Die Teuerung dürfte in den nächsten Monaten weiter anziehen, meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Verweis auf Ökonomen.

Quelle:

https://snanews.de/20210811/inflationsrate-deutschland-wirtschaft-3167911.html

Statistisches Bundesamt DESTATIS:

https://www.destatis.de/DE/Home/_inhalt.html

Verzweifelter Kampf …

gegen Waldbrände auf Euböa – 16 Festnahmen wegen Verdachts auf Brandstiftung

Für die vielen Feuerwehrleute und freiwilligen Helfer auf der griechischen Insel Euböa ist es ein dramatisches Rennen gegen die Zeit: Rund um die Uhr versuchten die Menschen auch am Dienstag wieder verzweifelt, die Kleinstadt Istiea und umgebende Orte vor den verheerenden Waldbränden zu schützen. Bürgermeister Giannis Kotzias sprach von einem erbitterten „Nahkampf“ gegen die Flammen, Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis von einer „Naturkatastrophe beispiellosen Ausmaßes“.

Bekleidet nur mit T-Shirts und oft ohne Schutzmasken und Helme kämpften Feuerwehrleute und Helfer die ganze Nacht lang gegen mehrere Feuerfronten im nördlichen Teil von Euböa, der zweitgrößten griechischen Insel. Besonders dramatisch war die Lage rund um Istiea, wo die Flammen in der Nacht das Dorf Avgaria erreichten.

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Viele Menschen auf Euböa fühlen sich von der Regierung im Stich gelassen. Kommunalpolitiker werfen der Regierung vor, zu spät Löschflugzeuge nach Euböa geschickt zu haben, um erst einen großen Waldbrand nördlich von Athen zu löschen.

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Wie die griechische Polizei am Dienstag mitteilte, wurden 16 Menschen wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen. Durch die Waldbrände kamen in Griechenland bisher drei Menschen ums Leben. Auch die benachbarte Türkei hat acht Todesopfer zu beklagen.

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Regierungs-PR

ersetzt Journalismus

„Ich glaube, dass wir mit einem Journalismus, der seinen Job gemacht hätte, der diese Rolle der 4. Gewalt im Staat ernst genommen hätte, diese Pandemie ganz anders erlebt hätten.“

Der Soziologe und Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Michael Meyen forscht und lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt ist Journalismus und Medienorganisation. In dem Interview beschreibt und analysiert er den Journalismus in Deutschland und spricht über die Medienwirklichkeit, die Wirklichkeit erst schafft. Dieses Gespräch hilft die aktuelle Gesellschaftskrise zu verstehen. Nach den Worten von Michael Meyen ist sie vor allem auch ein Medien- und Wissenschaft-GAU. In seinem gerade erschienenen Buch „Die Propaganda Matrix“, plädiert Meyen für freie Medien, die nicht weniger als über unsere Zukunft entscheiden. „Es braucht einen vollkommen neuen Journalismus.“ Nun, Sie finden ihn z.B. hier auf dieser Plattform.

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